Angelbericht März 2017

Reisebericht Fjellveroya/Knarrlagsund -März und September 2017 –

Da ich bislang nur passiv(Infos absaugend!) in diesem Forum unterwegs war, wollte ich selbst einmal einen kurzen Reisebericht über unsere bzw. meine Erfahrungen in diesem Jahr wiedergeben.

Zu meiner Person ich bin noch 55 Jahre alt und wohne im Herzen von Ostfriesland. Da wir in unserer Gegend von einer Vielzahl von Kanälen durchzogen sind, bin ich seit meiner Jugendzeit am Angeln.

Vor ca. 15 Jahren bin ich mit meinem Schwager das erste Mal nach Norwegen (Hardangerfjord) gefahren und sofort vom „Norwegenvirus“ infiziert worden.

Seit dieser Zeit fahre ich mindestens einmal im Jahr nach Norwegen.

Unsere kleine Angelgruppe hat sich in diesen Jahren ständig vergrößert, sodass wir zurzeit ca. 8 Angler sind, die in verschiedenen Zusammensetzungen ins gelobte Angelland fahren.

Hauptzielort ist die Insel Fjellveroya. Dort hin hat es mich in den letzten Jahren ca. 10 Mal verschlagen. Obwohl ich schon so oft dort war und die Gegend eigentlich gut kenne, gibt es fast jedes Jahr etwas Neues zu entdecken. So auch in diesem Jahr!

Ende September 2016 waren wir wieder im Haus 239 bei Geier untergebracht. Trotz guten Wetters waren die Fänge sehr bescheiden. Da auch die Gruppe aus unserem Nachbarhaus 240 kaum zählbares fingen, lag es vermutlich nicht an uns. Als wir am vorletzten Tag unserer Reise abends ins Filietierhaus kamen, war unsere Nachbargruppe tüchtig am filetieren. U.a. einen Heilbutt und mehrere Seewölfe. Wir gratulierten zu den Fängen und machten uns schon Gedanken, wo diese Fische gefangen wurden. Bis mir auffiel, dass nirgends Fischköpfe zu sehen waren. Bevor ich weiter fragen konnte, klärte mich ein bislang unbekannter Mann auf. Bei ihm handelte es sich um einen Deutschen „Klaus“, der schon länger dort wohnt und in einer Fischfabrik arbeitet. Er hatte die Fische mitgebracht und der Gruppe verkauft.

Ich kam daraufhin mit Klaus ins Gespräch und beklagte das schleppende Angeln. Er sagte dann sinngemäß, wir bräuchten nicht soweit rausfahren, die Fische würden im Fillfjord stehen. Wir hätten gerne ein Guiding mit ihm gemacht, dies war zeitlich aber nicht mehr möglich.

Auf die Frage, wie die Angelei im März wäre, gab er an, dass dann viel Dorsch in den Schären stehen würde. Da wir in den beiden Jahren vorher im März in Nautnes waren und der Erfolg sehr mäßig war, kamen wir überein, im März 2017 wieder zu kommen.

  1. Reisebericht Haus 230b – 18.03 bis 25.03.2017

Am 17.03. sind wir (3 Oldies und ein Newcomer) wieder Richtung Hirtshals gefahren. Um 22.15 Uhr haben wir mit der Color Line nach Larvik übergesetzt. Dort sind wir ca. um 02.00 Uhr angekommen. Schnell unsere Biervorräte verzollt und gg. 02.30Uhr Richtung Oslo-Fillan gestartet. Die Straßen waren frei und nur etwas Schneepulver lag am Wegesrand. Dies sollte sich jedoch noch ändern. Je weiter wir ins Landesinnere fuhren, wurde der Schnee mehr an den Seiten, die Fahrbahn war relativ frei. Ich selbst war auch der Meinung, dass der Schnee eigentlich weniger werden müsste, wenn wir uns der Küste nähern. Was soll ich sagen, die letzten 150 km war ich dann mit dem Fahren dran. Der Schnee auf den Straßen wurde dann zusehends mehr und auf der Fahrbahn befand sich eine feste Schneedecke. Teilweise konnte ich den Straßenverlauf kaum erkennen. Als ich dann noch mit unserem Opel Vivaro einen Berg erklimmen wollte, wurde es langsam kritisch. Das Fzg. bewegte sich nur noch in Schrittgeschwindigkeit. Während zeitgleich Norweger mit ihren Fzg. an mir vorbeizogen. Mit viel Glück und Schweiß in den Händen konnten wir den Berg meistern. Die mitgenommenen Schneeketten mussten somit nicht eingesetzt werden. Wir kamen gg. 14.00 Uhr in Fillan an und trafen uns mit Klaus. Er erzählte uns, dass wir Glück gehabt hätten, denn vor zwei Tagen hatten sie einen Schneesturm gehabt und sämtliche Pässe waren für Fzg. ohne Schneeketten gesperrt gewesen. Deshalb der viele Schnee!!!

schwierige Anfahrt !
schwierige Anfahrt !

Wir fuhren dann zu unserem Haus 230b von Hitraturist. Wir wurden wieder herzlich von unserem Vermieterehepaar begrüßt. Wohnung und Boot waren wie immer super.

Am nächsten Tag – Sonntag – wurden wir durch sonniges Wetter geweckt. Da wir uns mit Klaus bei der Fischfabrik verabredet hatten, fuhren wir gg. 10.00 Uhr durch den Knarrlagsund zur o.g. Fischfabrik. Auf dem Weg dorthin sahen wir ca. 250 Meter von unserer Unterkunft entfernt einen Norweger am Ufer stehen, der gerade seine Angelsachen einpackte. Dabei konnten wir sehen, dass er zwei augenscheinlich gute Dorsche von Land aus gefangen hatte. Das hieß für uns, dass hier bei „Botnvika“ Dorsche stehen mussten. Leider hatten wir keine Zeit und fuhren zur Fischfabrik und nahmen Klaus auf. Klaus fuhr mit uns einige Stellen im Fillfjord an, wo Fisch stand, aber nicht beissen wollte. Zum Ende unserer Tour fuhren wir zur „Heringsbucht“. Ich war schon mehrfach in der Heringsbucht gewesen, aber gefangen hatten ich dort bislang nichts. Auf dem Weg dorthin, sah ich plötzlich eine Vielzahl von Seeadler( ca. 30 Stück), die im Bereich der Heringsbucht kreisten. Ich hatte schon oft hier den einen oder anderen Seeadler gesehen, aber so viele, das war mir neu. Vor und in der Bucht sahen wir dann ein Boot mit Anglern, die aber nichts auf die Bretter brachten. Als wir in die Bucht fuhren, sagte Klaus, dass vermutlich ein großer Heringsschwarm hier sein müsste. Nach einer kurzen Suche war unser Echolot voll mit Fischanzeigen. Er gab dann den „Befehl“ runter mit den Pilkern. Gesagt und getan, unten angekommen und sofort gab es einen Einschlag. Ich zog sofort einen ca. 1m Seelachs aus dem Wasser, bei den anderen hingen gute Dorsche(70-80 cm) am Harken. Beim zweiten Runterlassen hatten Klaus und ich je einen untermaßigen Heilbutt an der Angel. Nur bei einem Kollegen klappte es nicht so gut. Da gab Klaus ihm den Rat einen ganzen Hering an seinen Pilker zu hängen. Und siehe da, runter mit dem Pilker, unten angekommen und sofort erfolgte der Einschlag. So konnte der Kollege dann doch noch einige Dorsche überlisten.

Am nächsten Tag war mehr Wind aufgekommen. Wir fuhren natürlich gleich Richtung Heringsbucht, aber es war wie verhext. Der Heringsschwarm war da, aber die Fische wollten nicht richtig beißen. Wir konnten nur ein zwei Dorsche verhaften und fuhren dann noch Richtung Breitflua, dort war jedoch kein Fisch zu finden. Aufgrund des Windes fuhren wir wieder in Richtung unseres Hauses. Da wir unseren norwegischen Angler nicht vergessen hatten, suchten wir in unserer Hausbucht „Botnvika“ das Gewässer nach einem Heringsschwarm ab. Und zu unserem Erstaunen konnten wir einen großen Heringsschwarm finden. Sofort unsere Pilker runtergelassen und schon gab es einen Anbiss. Wieder konnten wir gute Dorsche und Seelachse landen. In den nächsten Tagen wurde das Wetter erheblich schlechter. Schnee, Graupel und heftiger Wind aus NW machte das Angeln fast unmöglich.

Schnee im März
Schnee im März

Trotz dieser widrigen Umstände versuchten wir es in unserer Hausbucht mit der Angelei. Hier konnten wir trotz des unschönen Wetters einige weitere Dorsche fangen.

Am Samstag fuhren wir wieder Richtung Oslo, um mit der Stenaline nach Dänemark zu fahren. Die Rückfahrt durch Norwegen verlief diesmal erheblich entspannter, da alle Straßen geräumt und frei waren.

Uns hat der Angelurlaub sehr gut gefallen, auch wenn die Anfahrt etwas beschwerlich war. Die Fangergebnisse waren für uns sehr ordentlich, vor allem wenn man betrachtet, dass wir nur in den Schären geangelt haben. Das Wetter ließ leider nicht mehr zu.

Wir werden wieder vom 03.03 – 10.03.18 vor Ort (Haus 239) sein!

Mal sehen, was dann läuft.

Hier einige Bilder:

Fischstrecke Heringsbucht
Fischstrecke Heringsbucht

Ergebnis aus der Heringsbucht.

Fischstrecke Heringsbucht
Fischstrecke Heringsbucht

Thomas mit Doppelfang in unserer Hausbucht „Botnvika“

Doppelschlag
Doppelschlag

Blick vom Haus zu unserem Bootshaus.

Unsere Wohnung 230 b
Unsere Wohnung 230 b

Newcomer David mit Seelachs in unserer Hausbucht.

David mit Seelachs
David mit Seelachs

Fischanzeige in der Heringsbucht.

Heringsanzeige in der Heringsbucht
Heringsanzeige in der Heringsbucht
  1. Reisebericht Haus 239 – 24.09. – 06.10.2017

Am 22.09.17 starteten wir wieder mit vier Mann (drei Oldies/ein Newcomer) ins gelobte Land. Die Strecke war die gleiche. Hirtshals-Larvik- Fjellveroya. Da diesmal kein Schnee lag, kamen wir gg. 12.00 Uhr bei Hitraturist an. Kurz die Formalitäten geklärt und dann die Frage „Wie sieht es mit dem Fisch aus? Die gleiche Antwort: Fisch ist reichlich da, ihr müsst ihn nur fangen!!! Da ich gerne diesmal auf Seehecht angeln wollte, fragte ich Gerd , ob er einen Standort nennen konnte, außer dem bekannten 37er-Berg bei Froya. Er gab mir den Tipp es ca. 1,5 km südlich von Breitflua in Höhe des 68er Berges zu versuchen. Er hätte selbst dort Seehechte gefangen. Das klang ja nicht schlecht, da der Ort nur ca. 15 Min. Fahrtzeit von unserer Unterkunft entfernt lag.

Wir sind dann schnell zu unserem Haus 239 von Geier gefahren. Das Haus und die Boote waren uns ja schon von anderen Besuchen hinreichend bekannt. Die Bootseinweisung fiel dann auch entsprechend kurz aus. Gegessen und Angelsachsen fertiggemacht und noch kurz aufs Wasser. Wir fuhren mit drei Mann zur Heringsbucht, die unserem Haus direkt gegenübenliegt.

In der Heringsbucht war absolut nichts los, deshalb haben wir vor der Bucht geangelt. Dort wurde nur eine Vielzahl von Makrelen angetroffen. Daraufhin haben wir uns immer weiter zurück zu unserem Haus gearbeitet. Gerd und Geier hatten uns noch erzählt, dass sich vor unserem Haus bei ca. 70 Meter große Seelachse aufhalten sollten. Bei unserer Fahrt zur Heringsbucht hatten wir auch ein anderes Angelboot gesehen, was in dem Bereich stand. Als wir jetzt ca. 1 Stunde später dort vor Ort waren, war das Boot weg. Es gab einige Fischanzeigen, jedoch nichts Zählbares. Plötzlich erkannte ich auf unserem Echolot einen großen Schwarm, der von anderen Fischen verfolgt wurde. Ich hatte dies meinen beiden Mitanglern noch nicht ganz mitgeteilt, krümmte sich die Rute bei unserem „Newcomer“. Nach einem heftigen Kampf konnte er dann einen 1 m langen Seelachs von 8 kg aus dem Wasser ziehen. Bei uns Oldies tat sich leider nichts. Da der Schwarm nicht wieder- gefunden werden konnte, fuhren wir rein, um den Fisch zu versorgen. Dieser Seelachs sollte der einzige große Fisch bleiben, der mit einem Pilker gefangen wurde. Alle anderen Fische wurden mit Naturködersysteme gefangen.

Anschließend mussten wir mit unserem „Newcomer“ dessen guten Einstand mit einem entsprechenden Hopfengetränk feiern!!!

Am nächsten Tag hatten wir sonniges Wetter und kaum Wind. Wir entschlossen uns sofort mit unseren beiden Booten zur angebl. Seehechtstelle zu fahren. Die 68 Stelle konnte aber nicht direkt angefahren werden, da sich dort schon ein großer Kutter aufhielt. Zwei weitere Angelboote hielten sich auch in dem Gebiet auf. Auf dem Echolot konnte ich Fischschwärme in Grundnähe erkennen. Außer einem guten Biss passierte bei uns im Boot nichts. Nach ca. einer Stunde rief mich Klaus an, mit dem wir uns wieder zu einem Treffen verabreden wollten. Wir sollten ihn gleich bei der Fischfabrik aufnehmen. Über Funk sprach ich unser zweites Boot an und teilte mit, dass wir wieder Richtung Fischfabrik fahren würden. Hier würde ja so oder so nichts laufen. Daraufhin kam vom anderen Boot die Mitteilung unser „Newcomer“ hatte einen großen Seehecht (93 cm, 6,3 kg) gefangen. Kaum zu glauben, da fährt man 15 Jahre nach Norwegen und fängt keinen Seehecht und dann kommt ein „Frischling“ der fängt und fängt!!!

Für uns hieß dies dann natürlich, dass Seehecht vor Ort war!

Wir fuhren zur Fischfabrik und nahmen Klaus auf. Er zeigte uns im Fillfjord noch einige Stellen, an denen wir Schellfisch, Seelachs und Dorsche fangen konnten. Es handelte sich jedoch fast immer um Einzelfänge. In der nächsten Woche wurde das Wetter immer schlechter und der Wind ließ es nicht zu offshore zu angeln bzw. unsere Seehechtstelle anzufahren.

Wir konnten nur im Fillfjord zwischen unserem Haus und der Heringsbucht angeln. Angeln konnten wir alle, aber gefangen hat zumeist nur unser „Newcomer“!

Er konnte mit seiner Naturködermontage einige große Seelachse fangen. Ich fing einige kleinere Pollacks. Meinem Mitfahrer Thomas gelang dann direkt vor der Heringsbucht der erste Heilbuttfang. Leider war der Fisch untermaßig und ging zurück ins Wasser.

Am Montag dem 02.10.17 war das Wetter so schlecht, dass ans Angeln nicht zu denken war. Wir fuhren deshalb nach Fillan und kauften noch das ein oder andere Kleinteil fürs Angeln ein. Anschließend wurden die Hopfenvorräte minimiert.

Am nächsten Tag brummten bei uns etwas die Köpfe, aber das schöne Wetter forderte uns auf rauszufahren. Zuerst zur Fischfabrik Heringe fangen und weiter zur Seehechtstelle.

Dort angekommen, ließ ich mein Naturködersystem runter und hatte gleich einen guten Anbiss den ich aber nicht verwerten konnte. Danach eine Stunde Sendepause. Weder bei meinem Kollegen noch bei mir ein Biss. Und dass, obwohl das Echolot Fisch in Grundnähe anzeigte.

Nach einer Stunde funkte ich dann zu anderen rüber, ob es dort auch so schlecht läuft. Von dort kam

dann die Antwort, wie schlecht!!! , der „Newcomer“ zieht einen Seehecht nach dem anderen aus dem Wasser!!!!

Kann doch nicht wahr sein. Wutentbrand zog ich meine selbst geschlaufte Seitenmontage aus dem Wasser und hing meine neu geknüpfte Seitenmontage mit Leuchtschlauch und Oktupussy an meine Angel. Schnell Heringsstücke an die beiden Anbissstellen und runter. Ich hatte gerade die Angel in meinen Rutenhalter gesteckt, da bog sich die Rute schon zum Wasser. Mit einiger Mühe konnte ich die Rute aus dem Rutenhalten ziehen. Nach kurzem Kampf habe ich einen guten Seehecht von 90 cm und ca. 6 kg aus dem Wasser ziehen können. Danach ging es Schlag auf Schlag, ein Seehecht nach dem anderen konnte ich aus dem Wasser ziehen. Die Angelei artete langsam in Arbeit aus. Mein Kollege bei mir im Boot hatte in dieser Zeit keinen einzigen Biss!!! Ich hätte nie gedacht, dass ein Wechsel einer Montage soviel Einfluss auf das Bissverhalten der Fische hat. Meinem Kollegen gelang es kurz vor Feierabend noch einen Pollack aus dem Wasser zu ziehen, ansonsten wäre er Schneider geblieben. Mit prall gefüllten Wannen fuhren wir wieder heim und durften entsprechend lange filetieren.

Am nächsten Tag konnten wir erst gegen Mittag unsere Seehechtstelle anfahren. Wir konnten ein paar Seehechte erbeuten. Weil eine Schlechtwetterfront auf uns zu zog, wollte ich die Angelei abbrechen und zum Tanken fahren, damit wir am nächsten und letzten Tag noch ungestört angeln konnten. Da ich unser Funkgerät im Haus vergessen hatte, fuhren wir zu unseren Kollegen, um ihnen dies mitzuteilen. Dort angekommen sahen wir, wie unser „Newcomer“ im Boot stand und mit einem Fisch kämpfte. Und was soll ich sagen, er holt den ersten maßigen Heilbutt (86 cm, 6,5 kg) aus dem Wasser. Was mir bislang noch nicht gelungen ist, fängt er bei seiner ersten Fahrt!!!

Für mich als „Filietiermeister“ war dies natürlich gleich eine neue Herausforderung, da ich noch nie einen Heilbutt unterm Messer liegen hatte. Klappte jedoch sehr gut fürs erste Mal.

Am nächsten und letzten Angeltag fuhren wir gg. 11.00 Uhr zu unserer Angelstelle. Wir hatten uns darauf verständig bis 15.00 Uhr zu angeln und anschließend zu tanken und das Boot und unsere Sachen fertig zu machen. Aber es kam anders.

Vor Ort ging es dann wieder Schlag auf Schlag und auch mein Kollege, der seine Montage geändert hatte, fing Fisch auf Fisch. Er fing sogar noch einen weiteren untermaßigen Heilbutt. Da die Fischkisten schnell voll wurden, brachen wir schon um 13.30 Uhr die Angelei ab. Der Fisch musste ja noch verarbeitet werden.

Wir fingen an unserer Angelstelle nicht nur Seehecht, sondern auch gute Dorsche, Seelachs, Leng und Heilbutt. Alle Fische wurden auf Naturköder gefangen!! Wobei wir ganze bzw. Stücke von Heringen benutzten.

Die Bisse der Seehechte erfolgten selten so brachial, wie ich es oben beschrieben habe. Meistens konnte man die Bisse nur an der Rutenspitze erkennen. Ohne lange zu warten, wurde dann der Anschlag gesetzt. In fast 80% der Fälle hatte unser „Newcomer“ und ich damit Erfolg. Zu langes Warten führte dazu, dass der Köder ab war bzw. der Fisch so weg war.

Insgesamt war dieser Angelurlaub sehr erfolgreich und ich bin gespannt, ob die Seehechte nächstes Jahr wieder dort vor Ort sind!!!

Die Rückfahrt verlief ohne Vorkommnisse.

Außer, dass ich nach zwei Tagen, nachdem ich wieder zuhause war, bemerkte, dass meine Angelbekleidung fehlte???

Was war passiert! Solange wie ich nach Norwegen fahren, packe ich meine gebrauchte Angelbekleidung (Norwegenanzug, Regenkombi, Mütze) in einen Müllsack. Auch so diesmal. Doch diesmal war unser Vermieter bei unserer Abfahrt vor Ort. Er war in dieser Zeit am Aufräumen draußen beim Haus. In dieser Zeit hat er meinen Müllsack, den ich draußen auf die Terrasse gestellt hatte, aus Versehen entsorgt!!! Ich habe davon nichts bemerkt, da ich davon ausging, die Kollegen die Sachen schon im Fahrzeug verstaut hatten. So kann ich mir neue Bekleidung besorgen. Zum Glück war mein Floater nicht im Sack!

Es gab bislang noch keine Tour, wo nichts passiert ist.

Ich werde vom 28.09 bis 08.10.18 wieder mit fünf Mann vor Ort (Haus 239) sein und hoffen, dass uns der Wetter- und Angelgott wohl gesonnen ist.

Unser Start ins gelobte Land!

Newcomer“ Stefan mit seinem ersten Seelachs direkt vor unserer Hauseinfahrt.

Mein erster Seehecht!

Bei unserem Bootshaus Haus 239

Stefans erster Seehecht an unserer Stelle.

Stefan – wen wundert es auch ! – mit Dorsch gefangen vor der Heringsbucht.

Seehecht ca. 96 cm , ca. 7 kg !!

Ergebnis unserer abgebrochenen Mittwochstour! Erster maßiger Heilbutt.

Ergebnis unserer Dienstagsfahrt!

Stefan mit Seehecht an unserer Angelstelle.

Die Wanne wurde voll!

Es wurde nicht nur Seehecht gefangen.

Ausbeute vom letzten Tag.

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